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Groß-Gerau 2 lässt den Hammer kreisen


Autor: Damien Peteani


Na klar. Wir waren deutlicher Favorit gegen die DWZ-technisch schwächste Mannschaft der Liga. Das waren wir letzten Jahr auch und verloren 5,5 zu 2,5. Diesmal stimmte unser Kapitano Andras Mees als Ziel ein 7-1 ein. Eine klare Ansage. Bei keinem war hier mit einer Niederlage.  Denn Daniel musste kurzfristig absagen. Die Partie fanden in einer Schule statt. Die Parkplatzsuche gestaltete sich sehr schwierig (nicht nur wegen meiner eingeschränkten Einparkkünste). Der Beginn: Leider wenig verheißungsvoll. Andreas hatte gleich einen Turm weniger und und ich kam einfach mit der Neuerung der Gegnerin nicht zu recht. Sie hatte gerade Le7 gespielt.




























Ich spielte Lxg7 und plante schon einmal die Rückfahrt. Stolz dankte ich Bent Larsen für seine schöne Eröffnung. Ein prima Tag.  Vielleicht gleich um 15 Uhr noch Kaffee und Kuchen mit der Familie, die nette Anekdote wie ich in 4 Zügen meine Partie gewann. Ich stolzierte zur Toilette,




spielte schnell und fesselte, wie es mir die Theorie sagt, den Springer mit Lb5. Falls Da5 habe ich ja Springer C3. Oh ne doch nicht.  Es dämmerte mir. Sie nahm die Dame und tat es. Wo waren Sie meine schönen Gefühle. Ich musste mich erst mal sammeln. Brett 1 spielte sich Sebastian einen soliden Vorteil heraus. An Brett 4 bei Ahmad war es schnell deutlich.  Sein Gegner kannte sich mit Sizilianisch 0,0 aus. Jan hatte schnell Bauern mehr und setzte zum  Schluss gekonnt und schulbuchmäßig mit dem Turm Matt. Andreas spielte einen Scheinangriff.  Sein junger Gegner war beeindruckt und verlor seine Überlegenheit aus dem Augen. Thomas hatte an  Brett 2 viele, viele Bauern mehr. Kathrin an Brett 5 gewann schnell und erzählte, dass Sie den hängenden Turm des Gegners mehrere Züge nicht gesehen habe. 






Thomas hat sein Werk getan und packt zusammen!




Txd5 war einer der wenigen Lichtblicke des Tages und bescherte mir kleine Chancen auf ein  Remis.


















Meine Gegnerin nach Dxd6 Dxe4+ Kd7 Dxa8 Remis an. Ich sah das Momentum auf meiner Seite.Ich hatte eine schöne Kombination gespielt (eine der wenigen Züge die Komodo 13 gefiel)










Ich lehnte ab und hatte alle Blicke auf meinem  Brett. "Lieber Sebastian, du hast sicher besser gespielt als ich, aber ich stehe für atraktives gepatze. Nicht mal dein Gegner interessiert sich für deine Partie. Runde 4 fehle ich, da schaut dann schon bestimmt jemand bei dir vorbei"




Ich gewann das Damenendspiel mit Mehrbauern irgendwie (trotz riesiger Remisbreite). Dann hatte Sebastian auch eine Zuschauer und nach weiteren 30 Minuten gewann auch er.  7 zu 1 also. So kann es weiter gehen.









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