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Vom Winde verweht









Bad Soden ist bestimmt ein tolles Örtchen, aber leider für uns selten eine Reise wert. Wir reisten Vollzählig an, was ja bei weitem keine Selbstverständlichkeit ist. Nach beschwerlicher Parkplatzsuche erreichen wir Chess Tigers. Neidig schaue ich auf die eigenen Räumlichkeiten und Trainingsmöglichkeiten, aber als Spielort werde ich nicht recht damit warm. Ach ja gutes Stichwort. Es war mal wieder richtig warm und stickig. Erst der Sturm und eine offene Tür brachte Abkühlung, aber da war der Käs auch schon gegessen. Michael Schween hatte keinen Gegner und so hieß es 1-0. Yassin hatte Probleme mit der Zeit an Brett 7 und spielte so schnell wie die Feuerwehr und leider ging seinen Stellung schnell den Bach runter. 




Ansonsten sah es sehr. Gut aus. Ahmad und Thomas standen auf Gewinn und Kathrin hatte alles im Griff als Sie dann den entscheidenden Schlag übersah:




Hier spielte spielte Sie Dd2 (cxd5 macht gleich alles klar)

Mir ging es leider auch nicht besser. Wir folgten bis zum 13. Zug der Partie Farkas- Proehl Budapest 1993 und ich wich jetzt unglücklicherweise ab. 







Nach Sb6 ist die Stellung bereits schwierig. Hier mus Scxe5 erfolgen und nach fxe5 Dxc3+ Dd2 Lxb4 hat Schwarz 3 Bauern für die Figur und steht pasabel. 

Ahmad machte wie Thomas kurzen Prozess und gewann seine Partie während Jonas leider nicht gewinnen konnte.




So sehen Sieger aus Schalalalala....

Somit stand es 3 zu 3. Sebastian hatte eine vielversprechende Stellung und schlug zu Recht das Remisangebot von Hans-Walter Schmidt aus. Aber noch und nach wurde die Stellung immer schlechter und er musste aufgeben. 
Ich war also last man standig. Akute Zeitnot (13 Züge in 6 Minuten) gepart mit mangelndem Können, sorgten für eine verdiente Niederlage und meinem höchsten Respekt für meinen angenehmen Gegner Christoph Fuchs, der nach eigener Aussage vom "Busfahrer zum Reservespieler" aufgestiegen ist. 

Jetzt heißt es am Freitag die Partien noch einmal aufzuarbeiten und dann gestärkt in die nächste Partie zu gehen. Die Rückfahrt gestaltete sich stürmisch, aber die gute Stimmung konnte uns keiner nehmen.







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